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Gold 999 115,92 € /g |
Silber 999 1,45 € /g |
Bestecke bis 43,33 € /kg |
Zinn bis 20,00 € /kg |
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Kurse aktuell nicht verfügbar – bitte rufen Sie uns an: 0611 957 697 50
Kursstand: 15.09.2026, 11:50 Uhr

Wiesbadener Edelmetallhaus

Versilberte Bestecke

Silberbesteck und versilbertes Besteck verkaufen in Wiesbaden

Für versilbertes Silberbesteck der gängigen Auflagen 80, 90, 100 und 120 zahlen wir 43,33 € je Kilogramm, für Messer 14,08 € je Kilogramm (Stand 24. Juli 2026). Die Bewertung ist kostenlos, unverbindlich und findet in Ihrem Beisein statt, in unserem Ladengeschäft in der Rheinstraße 41. Viele Bestecke kommen aus einem Nachlass oder einer Haushaltsauflösung zu uns – dafür nehmen wir uns Zeit und drängen zu nichts. Auf dieser Seite erfahren Sie, was die Zahlen auf dem Stiel bedeuten, warum versilbertes Besteck und massives Silberbesteck zwei völlig verschiedene Werte haben und wie der Ankauf bei uns abläuft.

Versilbertes Besteck – Ankauf beim Wiesbadener EdelmetallhausVersilbertes Besteck bewerten wir kostenlos und in Ihrem Beisein – Rheinstraße 41, Wiesbaden.

Silberbesteck-Ankauf: unsere Preise je Kilogramm

Abgerechnet wird nach Gewicht, nicht nach Stückzahl. Weil sich unsere Konditionen an den Edelmetallmärkten orientieren, können sich diese Preise ändern, auch mehrfach am Tag. Maßgeblich ist der Betrag, den unser Ankaufsrechner auf dieser Seite tagesaktuell ausweist; alle Angaben sind freibleibend. Verbindlich wird allein das Angebot, das wir Ihnen nach Prüfung und Verwiegung im Ladengeschäft machen.

Was Sie mitbringen Auflage beziehungsweise Feingehalt Ankaufspreis je Kilogramm
Versilbertes Besteck ohne Messer (Löffel, Gabeln, Vorlegeteile) 80, 90, 100, 120 43,33 €
Versilberte Messer 80, 90, 100, 120 14,08 €
Versilbertes Besteck unter 80 16,25 €
Massives Silberbesteck 800, 835, 900, 925, 999 nach Feingehalt und Tageskurs, siehe Silberankauf
Silberfreie Ware (Neusilber ohne Auflage, Edelstahl) ohne Silberanteil kein Edelmetallankauf

Auflagen über 120, etwa 150 bei Hotelsilber, bewerten wir nach Prüfung im Ladengeschäft; sie liegen nicht unter dem Preis für die Auflage 120. Messer mit Auflagen unter 80 und Ware ohne lesbare Kennzeichnung bewerten wir ebenfalls vor Ort. Die genannten Preise gelten für den Ankauf von Privatpersonen; für gewerbliche Anlieferer gelten gesonderte Konditionen.

Was ein Kilogramm 90er Silberbesteck einbringt – ein Rechenbeispiel

Zur Einordnung einige unverbindliche Anhaltswerte: Ein Esslöffel wiegt etwa 40 bis 70 Gramm, eine Tafelgabel 35 bis 60 Gramm, ein Kaffeelöffel 15 bis 30 Gramm, eine Kuchengabel 20 bis 35 Gramm, ein Messer mit Griff 60 bis 100 Gramm. Zwölf Esslöffel und zwölf Tafelgabeln kommen damit auf rund 0,9 bis 1,6 Kilogramm, also auf etwa 36 bis 64 Euro. Ein vollständiger Kasten für zwölf Personen mit Kaffee- und Kuchenbesteck wiegt grob zwei bis dreieinhalb Kilogramm, wovon ein spürbarer Teil auf die Messer entfällt, die gesondert mit 14,08 € je Kilogramm abgerechnet werden. Der Besteckkasten selbst wird nicht mitgewogen. Was am Ende zählt, ist immer das Gewicht auf unserer geeichten Waage, deren Anzeige Sie mitlesen können.

Warum Messer gesondert gewogen werden

Die Klinge eines Besteckmessers besteht aus Stahl, weil Silber für eine Schneide zu weich ist. Das Heft ist häufig hohl und mit Kitt, Gips, Harz oder Sand ausgegossen, bei anderen Modellen besteht es aus massivem Neusilber. In beiden Fällen steckt in einem Messer, auf sein Gewicht gerechnet, deutlich weniger Silber als in einem Löffel. Das gilt genauso für massives Silberbesteck: Auch dort haben Messer eine Stahlklinge und ein gefülltes Heft und werden deshalb unabhängig vom Feingehalt getrennt bewertet, ebenso wie Tortenheber und Fischmesser mit gefülltem Griff. Legen Sie Ihre Messer bitte schon zu Hause beiseite; das beschleunigt die Bewertung spürbar.

Warum der Ankaufspreis unter dem reinen Silberwert liegt

In einem Kilogramm 90er Essbesteck stecken grob 70 bis 90 Gramm Feinsilber, bei Messern und Kleinteilen entsprechend weniger. Dieses Silber sitzt als hauchdünne Schicht auf einem Trägermetall ohne Edelmetallwert. Bloßes Einschmelzen bringt daraus kein verwertbares Silber, sondern nur eine silberarme Legierung: Die Auflage muss in einer Scheideanstalt elektrolytisch beziehungsweise nasschemisch vom Trägermetall gelöst und anschließend raffiniert werden. Das kostet Zeit, Energie und Chemie und rechnet sich erst in großen Sammellosen. Wir liefern versilberte Ware an die Scheideanstalt Heimerle + Meule in Pforzheim, die auf der Good Delivery List der LBMA geführt wird; diese Listung betrifft die Scheideanstalt, nicht unser Haus. Der Ankaufspreis bildet den nach der Aufbereitung tatsächlich erzielbaren Erlös ab, nicht den theoretischen Materialwert der Auflage.

Silberbesteck verkaufen: versilbert oder massiv – der entscheidende Unterschied

Versilbertes Besteck besteht aus einem silberfreien Trägermetall, meist Neusilber, seltener Messing, Tombak oder Stahl, auf das galvanisch eine dünne Silberschicht aufgebracht wurde. Massives Silberbesteck besteht dagegen im Wesentlichen aus einer Silberlegierung, üblich sind 800, 835, 900 und 925. Der Wertunterschied ist erheblich: Versilbertes wird pauschal nach Kilogramm abgerechnet, massives Silber dagegen nach Feingehalt und Tageskurs. Ein Kilogramm massives Silberbesteck erreicht beim derzeitigen Kurs einen dreistelligen Betrag, ein Kilogramm versilbertes Besteck 43,33 €. Reines 999er Feinsilber wäre für Bestecke zu weich und begegnet Ihnen vor allem bei Barren und Münzen. Liegt in einem Kasten beides gemischt, sortieren wir vor Ihren Augen auseinander.

Silberbesteck 90: was die Auflagenzahl bedeutet

Die Auflagenzahl gibt an, wie viel Gramm Feinsilber beim Versilbern auf eine genormte Fläche von 24 Quadratdezimetern aufgetragen wurden. Diese Fläche entspricht in der historischen Konvention der Oberfläche von zwölf Esslöffeln und zwölf Essgabeln, weshalb häufig die verkürzte Formel „90 Gramm auf 24 Teile“ zu lesen ist. Bei einer 90er Auflage entfallen rechnerisch rund 3,75 Gramm Silber auf ein großes Teil, kleinere Teile tragen entsprechend weniger. Rechnerisch ergibt das eine Schichtdicke von etwa 35 Mikrometern; in der Praxis ist die Auflage ungleichmäßig verteilt und an beanspruchten Stellen abgetragen. Üblich sind Auflagen von 20 bis 150, bei Hotel- und Gastronomiesilber auch darüber; am häufigsten ist in Deutschland die 90.

Punze 90 auf versilbertem Besteck – die Auflagenzahl erkennenDie Auflagenzahl steht meist auf der Rückseite des Stiels – hier eine 90.

Wichtig: Die 90 ist kein Feingehalt und bedeutet nicht 90 Prozent Silber. Dieser Irrtum ist der häufigste Grund für enttäuschte Erwartungen, und wir sprechen ihn lieber vorher an als beim Auszahlen. Eine höhere Auflagenzahl bedeutet physikalisch mehr Silber im Teil. In unserer Abrechnung fassen wir die gängigen Auflagen 80 bis 120 zu einem einheitlichen Kilopreis zusammen, weil die Ausbeute nach der Aufbereitung in diesem Bereich dicht beieinanderliegt; erst unter 80 sinkt der Preis deutlich.

Zwei Zahlen auf einem Teil

Auf kleineren Teilen wie Kaffeelöffeln oder Kuchengabeln steht neben der Auflage oft eine zweite, niedrigere Zahl. Diese zweite Zahl ist kein Mangel und keine Minderqualität: Die Angabe bezieht sich auf die kleinere Oberfläche dieser Teile, die Schichtdicke ist dieselbe wie beim großen Besteck. Die genaue Bezugsgröße haben die Hersteller unterschiedlich gehandhabt. Für die Bewertung maßgeblich ist immer die größere Zahl.

Punzen lesen: welche Stempel auf Silberbesteck stehen

Kennzeichnung Bedeutung
20, 40, 60, 80, 90, 100, 120, 150 Silberauflage in Gramm – versilbert, kein Feingehalt
800, 835, 900, 925 Feingehalt in Tausendsteln – massives Silber
Halbmond und Reichskrone deutsche Silberpunze seit 1888, mindestens 800/1000 – massives Silber, in der Regel zusammen mit der dreistelligen Zahl
EPNS „Electro Plated Nickel Silver“ – versilbertes Neusilber
Alpacca, Alpaka, Argentan, Neusilber Trägerlegierung aus Kupfer, Nickel und Zink, selbst silberfrei – solche Teile sind aber häufig zusätzlich versilbert; steht eine Auflagenzahl dabei, gilt diese
Cromargan Edelstahl von WMF – weder massives Silber noch versilbert

Die Punze sitzt meist auf der Rückseite des Stiels, bei Löffeln oft kurz vor der Laffe, und ist häufig sehr klein – eine Lupe hilft. Punzen sind der schnellste und in den meisten Fällen zuverlässige Weg zur Einordnung, aber sie können abgerieben oder überpoliert sein. Herstellernamen wie WMF, BSF, Wellner (Elefant), Berndorf (Bär), Koch & Bergfeld, Wilkens, Robbe & Berking oder Christofle verraten Herkunft und Verarbeitung, ersetzen die Auflagenangabe aber nicht.

Was Sie selbst prüfen können

  • Abriebstellen ansehen: Schimmert an Kanten oder am Löffelrücken gelbliches oder stumpf graugelbes Metall durch, ist das Teil versilbert.
  • Magnettest mit Vorsicht: Ein Magnet zeigt nur ferromagnetische Werkstoffe an, etwa viele Messerklingen. Silber, Neusilber und rostfreies Tafelbesteck sind gleichermaßen nicht magnetisch – der Test unterscheidet also nicht versilbert von massiv.
  • Keine Säuretests: Davon raten wir ab, weil sie die Oberfläche dauerhaft beschädigen. Unsere Prüfung im Laden kostet Sie nichts.
  • Nicht polieren: Politur trägt bei versilberter Ware Silber ab und kann Stempel unlesbar machen; angelaufenes Metall mindert den Ankaufswert nicht.

Wenn der Sammlerwert über dem Materialwert liegt

Nicht jedes Besteck gehört eingeschmolzen. Bei ausgeprägten Entwürfen aus dem Jugendstil, dem Art déco oder dem Bauhaus, bei vollständigen Garnituren im Originalkasten und bei Hotel- oder Schiffssilber kann der Liebhaberwert über dem Materialwert liegen. Wir kaufen grundsätzlich zum Materialwert an. Vermuten wir bei einem Stück einen höheren Sammlerwert, sagen wir Ihnen das offen – auch dann, wenn Sie es deshalb woanders anbieten.

Silberbesteck aus einem Nachlass verkaufen

Viele Bestecke kommen zu uns, weil ein Haushalt aufgelöst werden muss. Das ist selten eine reine Preisfrage. Nehmen Sie sich Zeit und behalten Sie ruhig einzelne Teile, die etwas bedeuten; ein Set muss nicht vollständig verkauft werden. Bitte beachten Sie: Gehört der Nachlass mehreren Erben, können wir nur ankaufen, wenn alle Erben einverstanden sind – bringen Sie in diesem Fall bitte eine Vollmacht oder den Erbschein mit. Ist der Transport schwierig oder handelt es sich um einen größeren Nachlass, sprechen Sie uns auf einen Hausbesuch an.

Versilbertes Besteckset im Kasten aus einem NachlassBringen Sie den kompletten Kasten mit – wir sortieren gemeinsam.

So läuft der Ankauf ab

  1. Sortieren und vorbeikommen. Legen Sie Messer getrennt und bringen Sie alles mit, auch Einzelteile und Ware ohne Stempel. Ein Termin ist nicht nötig; bei größeren Mengen ist eine kurze Voranmeldung über Kontakt sinnvoll.
  2. Prüfen und wiegen in Ihrem Beisein. Wir bestimmen Auflage beziehungsweise Feingehalt, trennen massives Silber von versilberter Ware, legen Messer beiseite und wiegen jede Gruppe auf einer geeichten Waage. Sie sehen jeden Schritt und können jederzeit nachfragen.
  3. Angebot und Auszahlung. Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot mit Gewicht und Kilopreis. Sind Sie einverstanden, zahlen wir in der Regel sofort in bar aus; größere Beträge auf Wunsch per Überweisung. Sind Sie nicht einverstanden, nehmen Sie Ihr Besteck selbstverständlich wieder mit.

Wir kaufen nur von volljährigen und verfügungsberechtigten Personen an und dokumentieren jeden Ankauf; bringen Sie deshalb bitte einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Alle Rahmenbedingungen stehen in unseren Ankaufsbedingungen, einen Überblick über die weiteren Warengruppen finden Sie unter Edelmetall-Ankauf im Überblick.

Warum der Weg über einen Fachhändler sinnvoll ist

Versilberte Ware ist erklärungsbedürftig: Der Wert hängt an der Auflage, an der Teileart und daran, ob überhaupt ein Aufbereitungsweg besteht. Nach unserer Erfahrung wird versilbertes Besteck im Altmetallhandel häufig pauschal als Buntmetall gewogen. Wir unterscheiden nach Auflagenstufe und Teileart, kaufen Messer mit an und führen das Material einer Scheideanstalt zu. Als familiengeführtes Haus in Wiesbaden erklären wir Ihnen jeden Rechenschritt, bevor Geld fließt – und wenn ein Stück bei uns nicht richtig aufgehoben ist, sagen wir das.

Häufige Fragen zum Silberbesteck-Ankauf

Was bekomme ich für ein Kilogramm versilbertes Silberbesteck?

Für die gängigen Auflagen 80, 90, 100 und 120 zahlen wir 43,33 € je Kilogramm, für Messer derselben Auflagen 14,08 € je Kilogramm und für Auflagen unter 80 16,25 € je Kilogramm (Stand 24. Juli 2026). Den für Ihre Menge gültigen Betrag ermitteln Sie am schnellsten mit dem Ankaufsrechner auf dieser Seite, weil sich die Preise mit dem Markt ändern können.

Was bedeutet die 90 auf meinem Silberbesteck?

Die 90 bezeichnet die Silberauflage, nicht den Silbergehalt: 90 Gramm Feinsilber wurden auf eine genormte Fläche von 24 Quadratdezimetern aufgetragen, was der Oberfläche von zwölf Esslöffeln und zwölf Essgabeln entspricht. Rechnerisch sind das rund 3,75 Gramm Silber je großem Teil, aufgetragen auf ein Trägermetall ohne eigenen Silberanteil. 90 Prozent Feingehalt sind damit ausdrücklich nicht gemeint.

Woran erkenne ich massives Silberbesteck?

Massives Silber erkennen Sie an dreistelligen Feingehaltsangaben wie 800, 835, 900 oder 925 und an der deutschen Punze aus Halbmond und Reichskrone, die seit 1888 verwendet wird; entscheidend ist die Kombination aus Zeichen und dreistelliger Zahl. Zwei- und dreistellige Auflagenzahlen wie 90, 100 oder 120 bedeuten dagegen versilbert. Massive Ware wird nach Feingehalt und Tageskurs abgerechnet und bringt ein Vielfaches. Sind Sie unsicher, prüfen wir kostenfrei.

Warum werden Messer niedriger bewertet?

Messer enthalten, bezogen auf ihr Gewicht, deutlich weniger Silber: Die Klinge ist aus Stahl, das Heft häufig hohl und mit Kitt, Gips oder Harz gefüllt. Wir setzen dafür 14,08 € je Kilogramm an. Bitte legen Sie die Messer separat; wir wiegen sie getrennt. Das gilt auch für Messer aus massivem Silber.

Warum liegt der Preis unter dem reinen Silberwert?

Das Silber muss erst zurückgewonnen werden. Die dünne Auflage wird in einer Scheideanstalt vom Trägermetall gelöst und raffiniert; dieser Prozess lohnt sich nur in großen Sammelmengen und kostet Zeit, Energie und Chemie. Der Ankaufspreis bildet deshalb den nach der Aufbereitung tatsächlich erzielbaren Erlös ab und nicht den theoretischen Materialwert der Silberschicht.

Mein Besteck trägt gar keine Punze. Kaufen Sie es trotzdem an?

Ja. Stempel können abgerieben, überpoliert oder von Anfang an nicht angebracht worden sein; bei Hotelsilber wurden Herkunftszeichen außerdem oft nachträglich ausgeschliffen. Wir beurteilen solche Stücke im Ladengeschäft anhand von Machart, Verarbeitung, Gewicht und Abriebbild. Bleibt eine sichere Zuordnung nicht möglich, sagen wir Ihnen das offen, statt zu Ihren Lasten zu schätzen. Werfen Sie ungestempelte Teile also bitte nicht weg.

Funktioniert der Magnettest?

Nur eingeschränkt. Ein Magnet zeigt ferromagnetische Werkstoffe an, typischerweise Messerklingen aus Stahl – deshalb sortieren viele ihre Messer fälschlich aus. Silber, Neusilber und rostfreies Tafelbesteck sind gleichermaßen nicht magnetisch. Der Test unterscheidet also weder versilbert von massiv noch Silber von Edelstahl und ersetzt den Blick auf die Punze nicht.

Ist Alpacca oder Cromargan auch Silber?

Nein. Alpacca, Alpaka, Argentan und Neusilber bezeichnen dieselbe Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink, trotz des Namens ohne jeden Silberanteil. Solche Teile können zusätzlich versilbert sein, müssen es aber nicht; steht eine Auflagenzahl dabei, gilt diese. Cromargan von WMF ist Edelstahl. Ohne Silberauflage haben beide Materialien keinen Edelmetallwert, was wir Ihnen offen sagen.

Was ist Hotelsilber?

Hotelsilber nennt man stark versilbertes Gebrauchsbesteck und Servierteile aus Hotellerie, Gastronomie, Schifffahrt und Bahn. Solche Ware trägt oft hohe Auflagen und zusätzlich Signets früherer Betriebe. Wir bewerten sie nach denselben Auflagenstufen; bei gut erhaltenen, eindeutig zuzuordnenden Stücken kann der Liebhaberwert über dem Materialwert liegen.

Stören Monogramme oder Gravuren?

Nein. Für den Ankauf nach Gewicht spielt eine eingravierte Initiale keine Rolle, und wir ziehen dafür nichts ab. Nur wenn ein Stück wegen seiner Herkunft für Sammler interessant wäre, kann ein fremdes Monogramm den Liebhaberwert mindern – für den Materialwert ist es ohne Bedeutung.

Brauche ich einen Ausweis?

Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit. Als Edelmetallhändler sind wir verpflichtet, jeden Ankauf zu dokumentieren, und wir kaufen nicht von Minderjährigen an. Ab einem Betrag von 2.000 Euro in bar kommen die Identifizierungspflichten des Geldwäschegesetzes hinzu; das gilt auch, wenn sich der Betrag aus mehreren zusammenhängenden Auszahlungen ergibt. Ihre Daten werden dabei gesetzlich vorgeschrieben erfasst und aufbewahrt – Einzelheiten stehen in unseren Ankaufsbedingungen.

Muss ich den Erlös versteuern?

Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften sind in der Regel steuerfrei, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf mehr als ein Jahr liegt (§ 23 EStG). Innerhalb dieser Frist gilt derzeit eine Freigrenze von 1.000 Euro je Kalenderjahr für alle privaten Veräußerungsgewinne zusammen. Bei geerbter Ware wird die Besitzzeit des Erblassers angerechnet, sodass Altbestände meist außerhalb der Frist liegen. Diese allgemeine Information gilt ohne Gewähr: Wir sind Edelmetallhändler und dürfen nicht steuerlich beraten – fragen Sie bitte Ihren Steuerberater.

Kann ich das Besteck einschicken oder brauche ich einen Termin?

Einen Termin brauchen Sie nicht; kommen Sie einfach während der Öffnungszeiten vorbei. Wir bewerten Ihr Besteck im Ladengeschäft, damit Sie jeden Schritt mitverfolgen können. Ob im Einzelfall ein Versand infrage kommt, klären Sie bitte vorab telefonisch mit uns; bei größeren Nachlässen ist ein Hausbesuch oft der bessere Weg.

Silberbesteck verkaufen in Wiesbaden: so erreichen Sie uns

Sie finden uns in der Rheinstraße 41, 65185 Wiesbaden, montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr. Rufen Sie uns gerne vorab an unter +49 611 957 697 50 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular. Den aktuellen Betrag für Ihre Menge zeigt Ihnen jederzeit unser Ankaufsrechner.